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Freitag, 27. Februar 2015

Ist "Kunstraub" legal?




Nofretete, Pergamon Altar, das Ischtar-Tor von Babylon ... Wo wären sie heute, wenn nicht in Berlin?
Siehe oben!
Während sich andere Religionen und politische Umwälzungen (Reformation, Französische Revolution), in längst vergangenen Jahrhunderten! auf Kultur und geistiges Erbe besonnen haben, scheint der Islam mehr und mehr Schritte nach hinten zu vollziehen, nicht nur kulturell, sondern auch politisch, siehe die Türkei.
Wenn man bedenkt, wie aufgeschlossen der Islam gegenüber anderen Religionen und Kulturen schon im 14. Jahrhundert war, und wieviel des islamischen Wissens auf die Entwicklung der ganzen westlichen Welt Einfluss nahm, dann kann man die Barbarei dieser "Religion" in unseren Tagen nicht verstehen!
Es bedarf eines Gottes stärker als Geld und Macht, um diese "Religion" zu stoppen.
Wo ist er?
Und wo sind die "friedlichen" Islamisten?
Sicher nicht in der Türkei! Es ist bekannt, dass Erdogan die Islamische Bruderschaft in Ägypten unterstützt und gefördert hat und ebenso die IS fördert und stärkt. Er strebt ein Islamisches Großreich an, das Europa unterwirft. Und wer wird ihn oder seine Idee aufhalten? Prinz Eugen? Die Historie marschiert weiter, auch über ihre Helden hinweg!
Wer diesen "Islam" nicht als religiös und politisch tödliche Bedrohung sieht, ist bereits tot!
Die Zukunft gehört dem, der aus der Gegenwart lernt und in der Vergangenheit den bedrohlichen Schatten sieht!
Morgen müsste Allen gehören, nicht nur uns.


















Dienstag, 2. Dezember 2014

Der Zufall ist keiner


"Wer auf den Zufall baut, kann gewinnen oder verlieren." Dieses alte Römische Sprichwort, oder ist es Altgriechisch? macht Sinn, auch wenn es nicht danach aussieht. Es ist nämlich gar kein Sprichwort, sondern mein Gedanke, der mir neulich durch den Kopf ging, nachdem der Zufall so einiges in Gang gebracht, aber nicht wirklich etwas gelöst hatte. 
Zufälle, manche Leute sagen ja, dass es keine gibt, hängen von Ursache und Wirkung ab, wie alles auf der Welt. Hier die Ursache:


Eine fb Freundin hatte dieses Bild geteilt und mir fiel spontan eine Bemerkung des Baron Ochs von Lerchenau aus dem "Rosenkavalier" ein: "Umgekehrt ist auch gefahren.". Sicher, hier müsste es "geflogen" heißen, aber da ist ja wirklich gehupft wie gesprungen, wenn man es nicht so eng sieht. Die Userin schrieb als Antwort auf meine locker hingestreute Bemerkung: "werde ich beizeiten recherchieren".
"Der Zweifel ist der Vater der Gewissheit." Noch so ein Sprichwort das es nicht gibt, aber geben sollte, denn wer zweifelt, schafft sich Gewissheit. Ich zweifelte zwar nur geringfügig an meiner Behauptung, muss hier aber einfügen, dass sie Anfangs nur aus dem Zitat aus dem Rosenkavalier bestand und ich nun sicher gehen wollte, dass das auch wirklich von dort stammt und nicht aus einer Operette von Johann oder Josef Strauss, die ich auch gerne höre. Also googelte ich. Und so fand ich die Info, dass dies eine Steiermärkisches Sprichwort ist. Diese Erkenntnis fügte ich meiner Antwort hinzu, siehe oben.
Damit wäre der Fall abgeschlossen und hätte mit einem Zufall, oder mehrerer solchen nichts zu tun. An diesem Abend blieb ich zufällig auf arte hängen. Es kam "Die Reifeprüfung", ein Film den ich nie ganz gesehen habe, diesmal blieb ich dabei. Danach gab es ein Portrait über Charles Aznavour, den ich mag und der Film war gut und interessant gemacht. Man vergisst ja gern den Türkischen Völkermord an den Armeniern, weil die Türke ihn leugnen. "Leugnen ist die Schwester von Lügen." ist ein altes ... Okay, so weit so gut. Und jetzt fällt der Fall zu!
Anschließend stand "Der Rosenkavalier" auf dem Programm. Ich fiel aus allen Wolken. `Wie kann das sein?´ dachte ich und: `Heute Nachmittag habe ich noch an diese Oper gedacht und BINGO!, hier kommt sie. Aber Hallo! So ein Zufall!´ So ähnlich dachte ich.
Ich weiß natürlich, dass das oben angeführte Zitat erst im zweiten Akt vorkommt ... Hmmm? Weiß ich das? Ich beschloss, mich zu vergewissern und googelte wieder einmal. Nicht vergebens, wie man unten sieht:

Na gut, es ist nicht Hochdeutsch, aber man kann es erkennen. (Ich fand die Inszenierung von den Glyndebourne Festspielen ganz nett, nicht überdreht modern, eher verspielt biedermeierisch, leicht, locker, bunt ... Mir hats g'falln! Man kann es in der Mediathek von arte noch anschauen.) Als Überraschung wollte ich die Szene aufnehmen und dann auf fb für die Userin hochladen. Die Szene kam:

Und dieser Teil war gestrichen! Ich konnte es nicht glauben! Zugegeben, es ist keine wichtige Passage, musikalisch aber nicht langweilig. Mir gefällt besonders das: "Mach er das Bett aus lauter Federbetten." wo das "Federbetten" so richtig luftig federt. Na ja, egal, es kam nicht.
Nun frage ich, war das ein "Zufall"? (Dass das Zitat fehlte, war ärgerlich!) Oder bin ich ein Medium, das METAPHYSISCH die Dinge einfach in eine Reihe bringt, egal wie unwichtig? Auf die Antwort bin ich gespannt! 
"Eine Antwort setzt eine Frage voraus, eine Frage kommt manchmal gern ohne Antwort aus." Ein Altphönizisches Sprichwort ...

Samstag, 22. Juni 2013

Das 16. Kapitel sieht sich die Hotelumgebung an


Was wusste ich von "Der Türkei" ehe ich sie das erste Mal besuchte? Dass es sie gibt. Aus, mehr nicht. Na ja, dass dort Muslime leben und dass türkische Männer generell Bärte haben und gut aussehen und türkische Frauen viel schreien ... aber das wusste ich von einem türkischen Mann, der deswegen nach Deutschland auswanderte. (Ich fragte ihn, ob sie denn psychisch krank gewesen wäre, aber er sagte: "Nein, türkische Frauen sind so. Immer schreien, schreien, schreien." Ich dachte, er war ja nur mit einer verheiratet, das muss also nicht pauschal verstanden werden ...) Da war dann noch diese Sache mit dem EU Beitritt, der nie zu klappen scheint, weil die Menschenrechtsauffassung der Türken nicht mit der der "Europäer" kompatibel ist. ... Also, ehrlich gesagt, finde ich das mit dem Taksim Platz in Istanbul auch echt krass. Wasserwerfer und Tränengas gegen Menschen, die verhindern wollen, dass man ein Stück Heimat einfach unterbaggert, nur um ein Einkaufszentrum mit internationalen Investoren zu bauen, die sich einen Scheiß um die Türkei, Istanbul und die Türken scheren. Es zählt nur was zahlt! Stuttgart 21 lässt grüßen, auch mit Wasserwerfern und Pfefferspray! Istanbul ist gleich um die Ecke, nicht nur wenn es um Menschenrechte geht! Hallo Frau Merkel, AUFWACHEN!




Aber das ist ja nicht mein Thema in diesem Kapitel. Hier möchte ich, in Bildern, das Umfeld des Hotels Royal Wings zeigen, hier unten in der Bildmitte.



























Meerseite des Hotels, der Steg an einem Abend im Mai 2012

Es liegt auf dem Küstenstreifen südöstlich von der "Innenstadt" Antalya, und ist Teil des Stadtteils Muratpaşa, heißt Lara, Kundu und ... ein Dolmuşfahrer mit sehr guten Deutschkenntnissen, versuchte es einem Fahrgast aus Hamburg zu erklären. Der hat es genau so wenig begriffen wie ich. Die Hotels liegen, ziemlich dicht gedrängt, zwischen Meer und Straße.





dahinter ist ... die Türkei?




Es ist eine fremd anmutende, beinahe surreale Welt, beinahe ein anderer Planet, wenn man die Hotellandschaft betrachtet und die Bauwerke die in ihrem Umfeld stehen. Es hat einen Modell-Charakter, als würden hier Möglichkeiten entworfen für irgend eine andere Realität. Der Bauschutt, der die Straßenränder säumt, scheint von Ereignissen zu stammen, die noch in der Zukunft liegen. Viele der  wie Pilze aus dem Boden schießenden Hochhäuser sind noch gar nicht bewohnt, oder werden schon wieder umgebaut, Türen herausgebrochen und Fenster zugemauert, kaum dass der Außenanstrich getrocknet ist.


Noch vor nicht all zu langer Zeit war hier ein großes Sumpfgebiet, von unzähligen Fröschen bevölkert, die Nachts ihre "Gesänge" erschallen ließen. Ein paar hundert Meter weiter hat sich an diesem Zustand nichts geändert.



Es ist allerdings eine "Narren Freizone" für Architekten. Nirgendwo sonst trifft man auf so viele Türme, Türmchen, Kuppeln und Gewölbe wie hier. In einem Bauwerk sind Kathedrale, Palast, Sternwarte und Hauptbahnhof homogen verschmolzen zu einer Fantasie aus "Tausend und eine Nacht". Las Vegas lässt grüßen, nur dass dort die Pools nicht mit Müll gefüllt sind. Allerdings handelt es sich hier um Regenwasser. Der Pool, er gehört nicht zum Hotel, ist noch nicht "in Betrieb".

Als Fan von Science Fiction Filmen kommt man sich hier ganz zuhause vor. Irgendwie habe ich den Eindruck, dass im nächsten Moment ein Raumfahrzeug landen wird und Bewohner ferner Galaxien, a la "Star Wars", sich in der Hotelhalle einfinden. Auch an die endlosen Weiten mancher Bilder von S. Dali werde ich erinnert, Landschaften in denen spinnenbeinige Elefanten und brennende Giraffen ziellos herumirren und überhaupt nicht deplatziert wirken.

Es ist kaum vorstellbar, was mit diesen "Behausungen" passieren würde, wenn die Touristen ausblieben. Auch die Wohnblocks würden überflüssig, in denen übrigens fast keine/r der Hotelangestellten wohnt, weil die Infrastruktur nicht stimmt. Es gibt keine Schulen, Kindergärten oder Einkaufsmöglichkeiten für den alltäglichen Bedarf. Nur Apotheken und Boutiken, Uhren und Viagra an jeder Ecke. Wohnen wollte ich, ehrlich gesagt, hier nicht! Allerdings war, als ich im April abreiste, die Moschee schon beinahe im Rohbau fertiggestellt. Vielleicht ändert sich ja dann etwas, wenn sie ihre Tore öffnet. Es leuchtet ein, dass sie notwendig ist, wenn man bedenkt, wie viele Gäste aus arabischen Ländern hier Urlaub machen. Auf dem Foto fehlt noch die Kuppel, die sich ein paar Tage später zwischen den Hauptpfeilern wölbte.


Eine Landschaft im Umbruch zu erleben, wie man es hier kann, ist spannend. Vieles verändert sich, manches geht verloren. Hinter den Hotels hat sich schon der Alltag eingestellt, wie wir ihn von zuhause gewohnt sind. Ist das gut? Wird es die Zukunft aufwerten?



Aber auf der anderen Straßenseite liegt die "andere Türkei". Ich würde sie gerne  kennen lernen ...




Samstag, 23. Februar 2013

Der Prolog zu 7 Wochen Antalya, sieben Wochen Royal Wings Hotel

Prolog (siehe oben)

"Time waits for nobody"
Von Urlaub kann keine Rede sein.
Ich bin seit 12 Jahren Rentner, daher Dauerurlauber.
Also doch Urlaub? ... 
Eigentlich hatte ich ja auch nicht vor noch irgendwelche große Reisen zu unternehmen, schließlich werde ich in diesem Jahr 75! Aber mein Freund P. lag mir schon letztes Jahr so lange in den Ohren: "Gönn Dir doch mal was!" "Es wird Dir gut tun! Du warst schon ewig nicht mehr weg!", und dergleichen, bis ich, schon um der Ruhe Willen, schließlich für eine Woche nach Antalya flog. Mit meinem Freund P., alleine wollte ich einfach nicht, basta.
Genau genommen machte ich die Reise nur mit, weil P. immer behauptete, ich hätte Flugangst. Er hat auch immer behauptet, und tut es heute noch, ich würde keinen Spinat mögen. (Spinat habe ich in seiner Gegenwart inzwischen so oft gegessen, und immer laut "Mmmmmmmmm!" gesagt, dass er von diesem Irrglauben abgekommen sein müsste, was nicht der Fall ist ... Ich nehme an, er will mich nur ärgern!) Also flogen wir im Mai 2012 nach Antalya. Im Flugzeug sah ich mir den Zeichentrickfilm "Yellow Submarine" auf meinem iPad an und summte die Beatles-Songs laut genug mit, dass er es hören konnte, bis er schließlich sagte: "Okay okay, Du hast keine Flugangst. Würdest Du jetzt, bitte, mit der verdammten Summerei aufhören!"
"Danke." stöhnte der Mann auf dem Fensterplatz neben mir, "Ich wollte ihn eben erwürgen."
Antalya im Mai ist sehr schön! Selbst das Unkraut  in den Gehwegritzen hat mediterranen Flair! Und das Hotel Royal Wings, eine Zufallsbuchung, erwies sich als sehr ansprechend.


Zugegeben, es ist ein extrem kinderfreundliches Hotel, was den Lärmpegel automatisch bis in die oberen Dezibel treibt, aber es gibt Ausweichmöglichkeiten genug. Ein bisschen nervig ist auch die Lautstärke der Musik, die aus der Arena direkt in die Zimmer schallt. Bis ein Uhr nachts ... Die Bässe aus dem Tanzschuppen in Strandnähe wummern sogar bis drei Uhr herüber und ich habe dabei das Gefühl, mein Magen müsse im nächsten Moment explodieren und ein Alien gebären. Wer den Film gesehen hat, weiß was ich meine!


Die Hellhörigkeit der Zimmer ist auch nicht problemlos, weil man nicht gerne zuhört wenn der Nachbar, oder die Nachbarin, nachts um zwei eine halbe Stunde lang in die Kloschüssel reihert ... Aber zu meckern gibt es überall etwas, wenn man meckern möchte!
Das Essen war fantastisch!!! Mehr will ich dazu nicht sagen, weil sonst ein Roman aus diesem ersten Beitrag wird. 
Zimmer mit Meerblick, geräumiges Bad mit Wanne ... einfach alles einwandfrei. Der Service ... super,
"All inclusive" eben. Das war die Schnupperwoche. Ich wollte mehr!
Dank widriger "Umgebungsumstände" nahm ich von April bis Oktober 20 Kilo ab, was meiner wenig geforderten Kondition sehr zugute kam. Allerdings ist der Faltenwurf der geschrumpften Haut enorm! Das nur als Nebenbei-Information. 
Das eigentliche Problem war danach meine Garderobe. Nichts passte mehr. Der Unterschied zwischen XL und S ist, in jedem Fall, gewaltiger als man denkt! Inzwischen bin ich M und bin bestrebt das auch zu bleiben. Es wird sonst einfach zu teuer! Ich erhöhte den Jahresumsatz von P&C (nicht zu verwechseln mit C&A!) um beinahe 5000 €uro!!! Dass ich eine Gutschrift von 150 €uro für meine diesjährigen Einkäufe bekam fand ich ganz in Ordnung.
Also war ich von Ende November bis kurz vor Weihnachten wieder für drei Wochen im Royal Wings, diesmal alleine. Anfangs meckerte ich an manchem herum. Der Service schien mir zu unaufmerksam, weil ich mehrmals einfach von den herumwuselnden Kellnern und Kellnerinnen nicht gesehen wurde. Die Klobürste zerfiel während der Benutzung in drei Einzelteile, so dass das Wasser  mir ins ... Na ja, was ältere Herren eben denken beanstanden zu müssen. 
In der zweiten Woche fing ich an mich wohl zu fühlen. Alles war plötzlich perfekt. Das Personal fand ich jetzt superfreundlich, nicht weil sie es vorher nicht waren, sondern weil ich die Freundlichkeit zu mir durchdringen ließ. Wenn ich in der Lobby saß und auf meinem MacBook Air Tagebuch führte, war ich froh, dass nicht jeden Augenblick jemand fragte, ob ich etwas zu trinken wünsche. Und die Klobürste war von einem gut aussehenden Servicemitarbeiter sofort ausgetauscht worden …
Nicht dass jetzt der Eindruck entsteht, dass ich drei Wochen lang das Hotel nicht verlassen habe. Ganz im Gegenteil! Ich war beinahe jeden Tag in Antalya. Ich hatte schon im Mai das Hamam für mich entdeckt, das "Türkische Bad", und war begeistert von den Massagen. Jetzt besuchte ich verschiedene Hamams und testete die Masseure. Jeder hatte seine eigene Methode, die Knoten in meinem Körper zu lösen. Dass ich so viele habe, wurde mir da erst so richtig (schmerzhaft!) bewusst.
Ich will hier nicht die Sehenswürdigkeit und die Sehenswürdigkeiten Antalyas beschreiben, sonst bleibt nichts mehr übrig für die Kapitel die folgen sollen. Dies ist ja nur der Prolog, siehe oben.
Auf jeden Fall war ich so begeistert von diesem "All Inclusive" von seelischem und körperlichem aus-geglichen sein, dass ich mich für einen längeren Aufenthalt "einloggen" ließ. Sieben Wochen! Vom 25. Februar bis zum 15. April!!!
Am Montag ist Abflug. Die Flugbestätigung habe ich. Bekleidung, von der ich meinte, dass ich sie noch brauche, habe ich eingekauft. (Der Bonus von 150 €uro hat nicht ausgereicht!) Einen größeren Koffer musste ich mir auch zulegen ... Gestern habe ich Hemden gebügelt, viel mehr als ich mitnehmen kann ... Morgen werde ich Koffer packen und ihn am Abend einchecken, dann muss ich Montagfrüh nicht so bald am Airport sein ... Wünscht mir einen streikfreien Tag und guten Flug!