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Mittwoch, 29. Oktober 2014

Samir und Tamino bekommen einen Brief

Das ist eine Bildergeschichte, na ja, jetzt sagt man Comic dazu. Wilhelm Busch würde sich wundern, dass Max und Moritz so viele Nachkommen gezeugt haben. 
Hier geht es allerdings um Samir

und Tamino




























die zwei Unzertrennlichen!

Eines Abends entdeckten sie ...
































































































































































































































































































































 Und was Geri vom Fernsehen hält weiß man ja inzwischen!

Ein Nachtrag zu: Warum sehe ich überhaupt noch fern?

Meine Mutter sagte vor ungefähr 45 Jahren: "Das Fernsehen wird immer blöder." Das war sogar noch vor KlimBim, wo die Deutschen auf den USAmerikanischen Fernseh-Alltag eingepeitscht werden sollten, mit Erfolg, wie man sieht. 
"Du bist eben zu alt dafür." sagte ich damals zu ihr. 
Man sollte nie Dinge sagen, die einmal als Bumerang auf einen selbst zurückkommen könnten. 
Ich entschuldige mich hiermit aus tiefstem Herzen und völliger Überzeugung, dass sie die Wahrheit sagte, bei ihr!
Und ich? Bin ich wirklich zu alt, um heute zu sagen: "Das Fernsehen wird immer blöder"? 
Die `Formate´ des sogenannten Freien Fernsehens will ich hier nicht mit einbeziehen. Die sind so abgefahren blöd, dass man sie nicht anschauen mag! 
Aber das Öffentlich Rechtliche Fernsehen zieht unbarmherzig nach. Bestes Beispiel Wir machen durch bis morgen früh. So viel Schwachsinn auf einem Haufen hat man noch selten gesehen! Na gut, Die Kirche bleibt im Dorf hätte eigentlich darauf aufmerksam machen können, in welche Richtung der Hase läuft. Aber dass er so rasant auf ein Ziel zuläuft, das nur die Verantwortlichen der Fernsehsender zu kennen scheinen, hätte selbst ich mir nicht vorstellen können, und ich bin wahrhaftig kein Mensch der `Die Moderne´ nicht akzeptiert. Ich habe selbst bei Operninszenierungen noch "BRAVO!" gerufen, wenn mein Freund Walter (12 Jahre älter) nur noch kopfschüttelnd neben mir saß. Er ist im letzten Jahr gestorben. Das Zitat: "Die Lebenden werden die Toten beneiden." wird Nikita Chruschtschow zugeschrieben und soll sich eigentlich auf den nächsten Krieg beziehen. Wer hätte gedacht, dass das Fernsehen noch grausamer sein kann?!



Dabei fing der Film wirklich witzig an. Man konnte auf pfiffige Dialoge und geistreiche Verwicklungen gespannt sein. Lauter Top Schauspieler/innen. Besonders die Makatsch ließ auf Qualität hoffen. Dass schließlich nur Müll zu sehen sein würde, konnte niemand ahnen. Den von der Kritik in der Süddeutschen Zeitung wohlwollend halbhochgejubelten Schauspieler Nicholas Ofczarek  kann man nur bedauern, dass er sich mit der Rolle des Anwalts selbst so schlecht bediente. Es war mit Händen zu greifen, dass er den Film Einer flog übers Kuckucksnest mehr als zehn mal gesehen hat. Es wurde im Film nur nicht klar, warum er aus eine psychiatrischen Einrichtung entwichen war. 
Aber es wurde eine Frage klar: 
"Sind die `Öffentlich Rechtlichen´ Fernsehanstalten dazu berechtigt, solchen Schrott mit den Beitrags-Geldern jedes einzelnen Bundesbürgers produzieren zu lassen?"
Jetzt könnte man natürlich fragen: "Warum hast Du nicht einfach abgeschaltet?" 
Das erinnert mich an eine Situation in den USA, wohin ich, wie meinen Bloglesern bekannt, ausgewandert war, in der ich gegenüber einem Amerikaner eine gesellschaftskritische Bemerkung machte, woraufhin dieser fragte: "Why don't you just go back to where you came from?" "German go home wenn es Dir nicht passt" sozusagen. 
Eine Aufforderung zum Wegsehen ... 
Nur weil man das Fernsehgerät abschalten kann, heißt noch lange nicht, dass ich alles akzeptieren muss das darin gezeigt wird, zumindest so lange nicht, solange ich vom Staat gesetzlich zur Beitragszahlung  gezwungen bin!
Zum Schluss noch ein Foto, das ein "Kunstwerk" zeigt, auf dem die Bevölkerung auf und um einen Berg von Schei..., Entschuldigung: Exkrementen lebt. Besser kann man den Fernsehzuschauer von heute nicht platzieren!



Meine Mutter hatte recht. Aber soooo recht hätte sie  ja auch wieder nicht zu haben brauchen ...

Mittwoch, 24. September 2014

Der "heilige" Samariter - Noch ein Wort zum Sonntag


Fernsehen bildet. Sollte man denken. Das trifft für gutes Fernsehen auch zu, aber nicht für Serien. Für manche Serien. Aber auf jeden Fall für Serien in denen so hanebüchene Fehler eingebaut sind wie in  der heute auf zdf_neo ausgestrahlten Folge von "Flemming". (Ehrlich gesagt mag ich diese Serie nicht. Sie beschäftigt einen Psychologen, Flemming, damit, Kriminalfälle psychologisch zu lösen. Das ist so verkrampft, so heillos Psycho, dass es einem die Schuhe auszieht. Ich habe einmal, vor langer Zeit, versucht eine ganze Sendung durch zu stehen, vergeblich. So etwas kann man nicht anschauen, wenn man nicht selber reif für die Couch ist, oder zu blöd zum Denken. Dazu kommt noch der Darsteller des Flemming, der wie ein  ausgedienter Fußballspieler aussieht und spielt. Er macht auch so auf "raue" Männerstimme, obwohl er eher ein "Piepser" ist. Aber das ist meine persönliche Meinung.)























Heute war ja wieder nur Schrott im TV. Weil aber fürs Lesen meine Augen immer noch nicht taugen, ich es mir deshalb für die halbe Stunde vor dem Einschlafen im Bett reserviere, zappte ich eben. So landete ich auch bei "Flemming" und ausgerechnet in dem Augenblick, als er den andächtig Lauschenden vom "Heiligen Samariter" erzählte. Ein Irrtum, dachte ich, der Schauspieler hat seinen Text verplappert. Und dann kam, als Beispiel eines psychologischen Beweises, der Hammer: "Eine Gruppe Theologiestudenten wurde an einer Unfallstelle vorbei gefahren, an der ein hilfloser Mann lag und sie kümmerten sich nicht um ihn, obwohl ihnen die Aufgabe gestellt war, eine Predigt über der heiligen Samariter zu schreiben." (Kein wörtliches Zitat bis auf den "heiligen Samariter".) Ich dachte: Mein Gott, wie kann ein Autor so etwas schreiben und keine Redaktion das bemerken? Wie kann ein Mensch so ungebildet sein, dass er das Gleichnis vom "barmherzigen Samariter" nicht kennt und Drehbücher schreiben? 
Und dann dachte ich: das Wort Barmherzigkeit ist ausgemerzt worden! Deshalb konnte der, sicher sehr junge, Autor nichts damit anfangen und ersetzte es mit "Heilig". ... Eigentlich wunderte mich am meisten, dass der Darsteller des Flemming diesen Text so problemlos über die Lippen brachte. Und dann dachte ich, wenn der erste Tag der Woche der Montag ist und GOTT am Sonntag ruhte, dann gibt es inzwischen sicher auch den Heiligen Samariter.
Wenn nicht, verlange ich meine Rundfunkgebühren zurück!


Sonntag, 14. September 2014

Ein Wort zum Sonntag

Eigentlich bin ich ja kein Prinzipienreiter, aber irgendwo ziehe ich doch Grenzen. Zum Beispiel beim ersten Tag der Woche. 
Wie komme ich darauf? 
Dank arte
Der Sender ist ja ganz OK, man bekommt darauf mehr andersländische Menschen zu sehen als auf jeder Hauptstraße der Welt und das ist meinetwegen auch gut so. Es gibt ja andere Sender, wenn man nicht immer zuschauen möchte, wie sich die Leute in Indien, der Mongolei oder in Afrika ihr Essen zubereiten oder ihr, an westlichem Standard gemessen, ärmliches Leben fristen. Schließlich ist man schon sehr daran interessiert zu erfahren, wie Menschen ohne Kühlschrank und Fernsehgerät es schaffen zu überleben und es ist faszinierend zuzuschauen wenn sich Kinder in Jauchebrühe waschen ... Aber das ist nicht mein Anliegen.
Es geht um den ersten Wochentag!
Zur Zeit beschäftigt sich arte locker vom Hocker und Cool vom Stuhl mit den 7 Todsünden und treu der Maxime der etwas andere Sender zu sein, fängt man von hinten an, mit der Faulheit. Dagegen ist nichts einzuwenden, Jeder wie er kann, kein Problem. Auch daran, dass man Beispiele heranzieht um Faulheit richtig zu definieren ist nichts auszusetzen. Und ich bin sicher, dass Gott nichts dagegen hat, dass man die Schöpfungsgeschichte zum Beispiel nimmt und das Ausruhen als Gegensatz zu der Faulheit zur Diskussion stellt. Alles im grünen Bereich. Bis zu dem Punkt an dem man Seine Arbeit am Montag beginnen lässt und behauptet, Er habe am Sonntag geruht. Also bitte! Auch wenn man nichts von Gott etc. hält, arte sitzt ja in Strasbourg, France, könnte man doch wissen, dass der Sonntag der erste Tag der Woche war und ist. 
Die 7-Tage-Woche ist babylonischen Ursprungs und wurde von den Griechen und Römern übernommen und bereits ab Gaius Julius Ceasar ist eine Berücksichtigung der Sabbatwoche belegt. Das heißt, dass der 7. Tag der Woche der Ruhetag ist. Dass die Christen den Auferstehungstag, den Sonntag, zum Feier- und Ruhetag machten, ändert nichts an der Tatsache, dass der Sonntag der erste Tag der Woche ist. 
Erst ab den 1970er Jahren änderte man kalendarisch die `biblische´ Woche zur `Business Week´, zur `Geschäftswoche´ und seither wird, zumindest in Deutschland, der Kalender so gedruckt, dass der Montag am Anfang und der Sonntag am Ende der Woche steht. 
Vielleicht widmet arte ja diesem Thema einmal eine seiner kurzweiligen und, wenn gut recherchiert, lehrreichen Glossen?!
In diesem Sinne wünsche ich allen einen schönen Sonntag.

Nachbemerkung:
Der Sonntag heißt auf arabisch yom al ahad und das heißt wörtlich übersetzt: der erste Tag.