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Freitag, 3. Oktober 2014

Fünf Sinne haben oder nicht haben




Fernsehen bildet also doch. Zumindest indirekt. Gestern kam, spät abends, auf Bayern 3 ein Film, der mich nachdenklich machte. Es war ein Spielfilm, keine Doku, und es war Science Fiction insoweit, dass es um einen Krankheitserreger ging, den es, Gottseidank, noch nicht gibt. Die Krankheit wird durch ein Virus ...  `HALT!´ dachte ich, heißt es EIN Virus oder EINEN Virus? Und da fing dann die Bildung an, indem ich googelte. Das Resultat war erleuchtend aber auch ein bisschen fragwürdig.

Gibt es das eigentlich auch in einer anderen als der deutschen Sprache, dass sich ein Wort sein Geschlecht aussuchen kann? (Der Mensch kann das ja anscheinend nicht.) Es hat mich zwar interessiert, aber gegoogelt habe ich das dann doch nicht. Man verliert sich leicht im www. Wer will, kann.
In dem Film ging es ja auch um etwas ganz anderes. In dem Titel kam "Liebe" vor. Ich habe mich leider sehr spät in die Handlung eingezappt und wollte eigentlich auch gar nicht hängen bleiben, aber dann war es gerade überraschend überraschend, weil ein Mann, der eben noch sprach, sich selbst und auch nichts anderes mehr hören konnte. Er war ganz plötzlich taub geworden. Man sah ihn schreien, hörte aber nichts.
An dem Punkt klickte ich mich in die Info ein und las, dass es um ein/en Virus ging, das/der die gesamte Menschheit befallen hatte und schlicht und ergreifend nacheinander die fünf Sinne des Menschen ausschaltete. Ich war mir zwar sicher, dass ich die Fünf Sinne kenne, googelte sie aber trotzdem. Das Resultat ist ja nicht ohne sinnliche Reize ...

Die Handlung des Films konnte ich nicht mehr nachvollziehen, aber es geht anscheinend um zwei mitteljunge Menschen, Mann und Frau, aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten, die sich verlieben und dann durch die Krankheit, oder Missverständnisse, getrennt werden. Wichtig ist das allerdings für die Aussage des Films nicht.
Der Mann ist Koch von Beruf, sie forschende Wissenschaftlerin. Das muss einer der Drehpunkte des Films sein, weil durch die Krankheit zuerst der GESCHMACK die Menschen verlässt. (Besser gesagt das Schmecken, der Geschmack hat sie ja längst verlassen.) Für den Koch natürlich die Katastrophe. Danach wird der GERUCHSINN verloren. (Vielleicht arbeitet sie ja in einem Parfümlabor?) Dann verabschiedet sich das SEHEN, dann das HÖREN ... und eben da schaltete ich mich dazu.
Es gab beeindruckende Bilder von Blinden die Blinde über verrostende Bahngeleise führen, einer die Hand auf der Schulter des anderen. Es wurde gezeigt, wie die Gehörlosen unter Quarantäne gestellt werden, die nur noch vor dem Fernseher sitzen, auf dem Anweisungen gezeigt werden (weiße Schrift auf schwarzem Grund):
Bleiben Sie zuhause. Gehen Sie nicht hinaus. Bleiben Sie vor dem Fernseher. Schalten Sie den Fernseher nicht aus.
Menschen in Schutzanzügen bringen Essen. Es wird geplündert, von den Labilen, Undisziplinierten, und die Normalen gehen ganz selbstverständlich verantwortungsbewusst ihrer täglichen Arbeit und Routine nach. 
Das Leben geht trotz allem weiter, sozusagen. 
Nachdem die Frau auch das Gehör verloren und dann in einem Wutanfall ihr Büro verwüstet hat (in dem auch zwei Kaninchen und ein Kapuzineräffchen, oder ähnliches, untergebracht waren, die dann putzig auf dem Boden hocken und sich beschnüffeln, wobei klar wird, dass der Affe mit den Hasen nichts zu tun haben möchte) setzt sie sich in ihr Auto, um zu ihrem Geliebten zu fahren. Zur selben Zeit verlässt der seine Küche, schwingt sich aufs Fahrrad und fährt zu ihr. Natürlich verpassen sie sich auf dramatische Art, da hilft auch kein lautes Schreien, weil ja beide nichts mehr hören. ...
Okay, ich verrate den Schluss. Sie finden sich, quasi in letzter Sekunde!
Die Liebenden gehen auf einander zu (Zeitlupe), Glückseligkeit im Blick, heben die Hände um sich zu berühren und DUNKEL
Beide blind.
Die erzählende Stimme meint dann, dass, wenn es noch jemand geben würde der sehen könnte, man sehen würde, dass sie sich zärtlich umarmen, küssen und mit den Händen ihre Gesichter erkunden, wie ganz normale Liebende. So ist das Leben.
ENDE

Ende? Aber Hallo! Ich denke da wütet ein Virus derdiedas alle Sinne der Menschen vernichtet?! Wie ist das dann mit dem TASTSINN? Wo bleibt das SPÜREN, das GREIFEN, das HALTEN? 
Ich will ja nicht behaupten, dass ich ein Pionier im Erforschen dieses Phänomens bin, aber ich hatte, in seeeeehr jungen Jahren ein Erlebnis, das mich an die Grenze des bewusst Erlebbaren führte.
Ich war Abends noch in der Stuttgarter Altstadt unterwegs, wo man von einer Kneipe in die andere fiel, ohne einen Tropfen Bier zu verschütten. Auf dem sehr verschlungenen Heimweg griff ich mutig ein Weinglas, das auf einem Fensterbrett stand gegen welches sich ein junger Mann lehnte, und nuschelte ihm augenzwinkernd: "Du hasch doch nix dagegen." zu, ehe ich einen tüchtigen Schluck nahm. Der junge Mann hatte nichts dagegen und als einer seiner Kumpels fragte, ob bei uns da alles in Ordnung wäre, antwortete er nur. "Alles klar. Kein Problem."
Das Problem hatte ich, so geschätzte zwei Stunden später, zuhause. Ich versank im Fussboden. Meine Füße waren weg und unter mir war nur nachgebendes Nichts. Ich fühlte keinen Halt mehr. Vor Schreck fiel ich auf die Knie und stützte mich mit den Händen auf. Aber auch die waren nicht mehr da und es gab nichts, das sie greifen können hätten. Auch als ich schließlich im Bett lag, gab dieses unter mir nach. Ich geriet in scharlachrote Panik ... war aber zum Glück so besoffen, dass ich einschlief.
An diese Erfahrung (auf welcher Droge war der junge Mann wohl?) musste ich am Ende des Films denken. Was passiert, wenn der Mensch den Tastsinn verliert? Wenn er nichts mehr in Händen hält? Wenn die Erde unter ihm nicht mehr existiert? 
Gibt es ein Leben nach dem Tod, oder lauert dort der blanke Wahnsinn? ... 





























Ein PS: Gestern sah ich eine Sendung (BBC) über Lepra. Darin kam zur Sprache, dass Leprakranke, durch das Absterben der Nerven in den betroffenen Gliedmaßen das Gefühl verlieren, den Tastsinn also. Deshalb stürzen sie häufig ...
kay, ich verrate den Schluss, waEinhrscheinlichs sich sowieso niemand diesen Film an        E 

Mittwoch, 6. August 2014

Fortsetzung von Schreie in der Nacht ... Zauberbergfeeling


Endlose Flure sind typische Krankenhausmerkmale. Sie eignen sich vorzüglich zur Erhaltung der Beinmuskulatur bei längeren Aufenthalten. Ihre Wirkung ist aber immer einschüchternd oder sogar beängstigend, finde ich.
"Um elf Uhr ist ihre Operation eingeplant." hatte die freundliche Frau im Glaskäfig gesagt und: "Noch vor dem Mittagessen." hinzugefügt, als wäre das eine besondere Vergünstigung. Es wurde nichts daraus. Das Mittagessen kam um 11:30. Es war genießbar, bis auf das panierte Putenschnitzel. Das war so zäh und trocken, dass ich vermute, dass der Vogel hundertjährig an Altersschwäche verendete. (Frühstück und Abendbrot sind wohl in allen Krankenhäusern gleich. Langweilig. Beim Mittagessen ist zwar der Speiseplan auch sehr ähnlich, aber in Zubereitung und Geschmack kann die Küche des CK der des KH nicht das Wasser reichen! Dem Essen im KH habe ich ein ganzes Kapitel gewidmet, hier breite ich den Mantel des Schweigens darüber.)
Irgendwann kam dann die freundliche Schwester mit dem süßen Akzent und fur mit mir im Aufzug zur OP Ebene. "Mechten Sie noch auf Tolette?" fragte sie während wir auf den Aufzug warteten, und fügte hinzu: "Unten ist keine." 
Ich befragte meine Blase, die, wie man weiß, nicht gerade unproblematisch ist und sie gab mir grünes Licht. `Hoffentlich hat sie mich nicht angelogen.´, dachte ich.
Die Vorbereitung zur OP ging zügig vor sich, außer mir wurden noch mehrere andere Patienten "zurechtgelegt". Blutdruck messen, Kanüle für die Beruhigungsspritze legen, mehrmals die Frage nach eventuellen Allergien verneinen, auf meinen Tremor hinweisen, der ja auch den Kopf betrifft ... und schon wurde ein grünes Tuch über mein Gesicht gebreitet: "Keine Angst, es wird Sauerstoff darunter gepumpt." Danke. 
Die Operationen, es wurde die Linse heraus genommen und mit einer neuen, aus Kunststoff, ersetzt (Katarakt) und gleich danach ein Kanal für den besseren Druckausgleich zwischen innerer und äußerer Augenkammer gelegt, oder so ähnlich (Glaukom). Man kann das googeln, sollte aber den Abschnitt über eventuelle Komplikationen lieber nicht lesen. Während der ganzen Zeit hielt die Anästhesistin  meine rechte Hand, die sie manchmal leicht drückte, was ich als sehr angenehm empfand. Der Chirurg sagte immer wieder: "Schauen Sie ins Licht. Das ist sonst schwierig zu machen" Anscheinend wanderte mein Blick, sofern man das was mein Auge da tat noch so nennen kann. Ich "sah" ja nichts mehr außer Licht". Gottseidank! Das sagte ich, außer dem Gottseidank!, nach dem Eingriff dem Doktor, aber ich glaube nicht, dass er das hören wollte. Mir kam es vor, als habe der ganze Eingriff nur 10 Minuten gedauert, wahrscheinlich irre ich mich da. Auf jeden Fall wurde ich in den Vorraum gerollt, in Sitzposition gebracht und gebeten, mich in einen daneben stehenden Rollstuhl zu setzen. Fünf Minuten später kam schon die nette ... "Kennen Sie aufstehen?" fragte sie. Ich konnte. Sie begleitete mich in den 3. Stock. "Sie finden Zimmer?" ... Und das war´s.


Vielleicht kennt noch jemand außer mir den Film "Ein andalusischer Hund" von Luis Bunuel und Salvador Dali. Er wird nur noch selten in kleinen Programm-Kinos gezeigt und kleine Programm-Kinos werden immer seltener. Es ist ein ungefähr 16 Minuten kurzer, surrealistischer Film, der auf zwei Träumen basiert. Bunuel träumte von einer langezogenen Wolke, die den Mond durchschnitt "wie ein Rasiermesser ein Auge". Ich habe das gegoogelt.

Auf Wikipedia kann man eine Kopie des Films in guter Qualität sehen. Auf jeden Fall hatte ich diese Szene des "Augenschnitts" lebendig vor meinem bandagierten, inneren Auge! Manche Bilder vergisst man eben nie.
Schmerzen hatte ich keine, zumindest nicht am Auge. Später kam allerdings in der rechten, oberen Kopfhälfte ein Schmerz auf, mit leichtem Druck im Auge. Ich bat die Schwester um ein Kopfschmerzmittel. Sie ließ sich den Schmerz beschreiben und sagte, dass sich "die Ärztin das besser einmal anschaut." Die Ärztin war dann ziemlich, ja erstaunlich schnell auf der Station und maß den Augendruck. 60! SECHZIG! Das ist alarmierend  hoch! So hoch war er, als ich bei dem Anfall in die Notaufnahme kam. Da hilft nur eines: Kammerwasser ablassen durch Punktion der Vorderkammer. Ich hatte keine Zeit in Panik zu geraten: es piekste zwei mal ein bisschen am Auge, Wasser floss ab und danach war der Druck auf 10 mmHg, also an der unteren Grenze von "normal".
"Manchmal steigt der Druck nach einer Operation." erklärte die Ärztin.
Der Kopfschmerz war weg. Der Druck normalisierte sich dann und blieb im Normwert. Weitere Krisen hatte ich nicht. (Einen Tag später sah ich einen Patienten, dessen Auge sich entzündet hatte. Sein Gesicht sah aus wie für einen Horrorfilm geschminkt!)
Es began die Zeit des Tropfens und Wartens. Jede Stunde je ein Tropfen Antibotikum und ein Tropfen Kortison, zur Vermeidung von Infektionen. Man konnte das Zimmer nicht verlassen, wenn man nicht Gefahr laufen wollte, einmal nicht getropft zu werden. Herr S. nutzte die Zeit indem er Herrn F. in Wortbäder eintauchte. Er redete und redete und redete! Zauberbergfeeling.
Ich lag auf dem Bett und döste vor mich hin. Später spielte ich dann einäugig "Free Cell" auf meinem iPad. Zauberbergfeeling.



Beim Warten auf das Augendruckmessen, 4 mal am Tag, traf man dann immer auf die selben Personen, die am selben Tag operierten worden waren. Man tauschte "Seherfahrungen" aus, zum Beispiel die unterschiedliche Wahrnehmung von Farben mit dem operierten Auge verglichen mit dem nicht operierten. Den Fortschritt des wieder scharf Sehenkönnens ... Zauberbergfeeling.
Ansonsten änderte sich nur der Verband, je nach Pflegerin.



Fortsetzung folgt.

Dienstag, 21. Januar 2014

Nachgedacht


Krafttraining fördert die Durchblutung, auch des Hirns, denke ich. Denn beim Stemmen der Gewichte, ganz egal nach welcher Methode, kann man entweder die Bewegungen zählen und auf die Uhr schielen und keuchen, oder man lässt die Gedanken schweifen, damit die Anstrengung des Körpers nicht bewusst wahrgenommen wird. Ich habe mich heute für die letztere Methode entschieden und, voila! bin zu dem Schluss gekommen, dass weder Tod noch Gewissen Gottes schlechteste Erfindung sind, sondern die Erinnerung.
Mir ist schon klar, dass sich die Physis an ihre Funktionen erinnern muss, sonst würden wir nicht leben, aber wozu die Psyche bemühen? Damit sich die Seele an vergangene Qualen erinnert, nur damit man einen einmal begangenen Fehler nicht wieder macht? Nicht nur mein eigenes Leben, sondern die gesamte Menschheitsgeschichte beweisen, dass das nicht klappt. Das Leben besteht aus nichts als Wiederholungen, im Kleinen, dem Tagesablauf, wie im Großen, den Jahren die man lebt. Das ist eine Binsenweisheit, ich weiß, aber ich will damit sagen, dass ich das weiß. Okay?
Wozu also Erinnerungen an "das Leben"? Ohne solche gäbe es keine Alzheimer Erkrankung. Ja, gut, Alzheimer ist kompliziert, aber der Körper könnte sich ja außer an automatische Tätigkeiten, wie die notwendigen Bewegungen, auch an so nützliche Dinge erinnern, wie die Schlüsselablage und dass Schuhe nicht in den Kühlschrank gehören. Die praktische Ebene des Lebens müsste abgedeckt sein. Der Rest wäre wohltuendes Schweigen. Und sollte jemand meinen, dass er gerne später einmal wissen würde, wie er sich in dieser oder jener Situation, dem oder jenem Urlaub gefühlt hat, könnte er das ja aufschreiben und nachlesen. Es könnte trotzdem Bücher voller Memoiren geben, die andere zu ihrem eigenen Leben machen könnten. Ohne Stress und ohne seelisches Leid. 
Apropos Bücher. Ich lese zur Zeit, zum ersten Mal, wie ich mit Erstaunen feststelle, "Peter Pan". Was für ein Buch! Wohl eher für Erwachsene als für Kinder geschrieben, denn schon die Kinder-Kalkulation, wieviel werden sie kosten, gleich im ersten Kapitel, wird wohl kaum von einem Kind verstanden, es sei denn, die Eltern rechnen ihm immer wieder vor, wie teuer es ist es zu halten anstatt, sagen wir, einem Papagei. Mich begeistert das Buch, eine noch nicht so alte Ausgabe, mit vielen, für mein Empfinden kitschigen Abbildungen, gedruckt in China, wegen der Anmut der Fantasie des Autors (dessen Charakter mehr und mehr ins Zwielicht gerät, je mehr man sich seiner Biografie nähert). 

Peter Pan kenne ich seit meinen Jugendtage aus dem Zeichentrickfilm von Walt Disney, der 1953 entstanden ist. Wann ich ihn zum ersten Mal gesehen habe, in der synchronisierten Fassung im deutschen Kino, weiß ich nicht mehr genau. Sicher war ich zu "alt" dafür, schließlich ging ich da schon in die Lehre. Aber in diesem Film erlebte ich meine Kindheit, so wie ich sie mir gewünscht hätte! Wie oft hatte ich mir vorgestellt, dass ich fliegen kann? Oder unsichtbar bin? Na gut, unsichtbar ist Peter Pan nicht unbedingt, aber eben auch nicht für jede/n sichtbar. Oder einen Vater hätte ... Ich will es hier einmal ganz klar und deutlich sagen: ich hatte keine schöne Kindheit! Ende der Durchsage.

Ich nehme an, dass dieses Bild im Frühjahr 1939 entstand, da meine Mutter noch schwarz trägt.  Mein Vater war zwei Monate vor meiner Geburt an Magenkrebs gestorben. Dies für all diejenigen, die mein/en Blog nur ab und zu lesen und deshalb mit dieser Tatsache nicht vertraut sind.

Den Disney-Film sah ich wohl zwanzig Mal, obwohl ein Kinobesuch viel von meinem Taschengeld verschlang. Nachts  träumte ich mich nach Nimmerland und ich glaube dass meine Aufmerksamkeit im ersten Jahr meiner Buchdruckerlehre sehr zu wünschen übrig ließ. Soll ich deshalb ein schlechtes Gewissen haben? Oder weil ich onanierte? Damals hatte ich ein schlechtes Gewissen für beides. Ich ging ins Kino, statt den Englisch-Kurs der Volkshochschule zu besuchen, für den ich eigentlich mein Taschengeld ausgeben sollte, und ich onnanierte, obwohl iich das immer in der Beichte zugeben musste, was mir sehr peinlich war. Ohne die Beichte hätte ich völlig gewissenlos onaniert. Das nur am Rande.
Aber daran erinnere ich mich eben auch. Wozu? Welchen Nutzen zieht meine Seele daraus, oder mein Körper? Ist das Sadomaso zwischen mir und mir? Ich könnte darauf verzichten! Das soll nicht heißen, dass ich mir Alzheimer wünsche, das wünscht sich niemand, aber ich möchte Gott darauf aufmerksam machen, dass er nicht alles wohl bedacht hat, als er mich ins Leben rief. Für andere kann ich nicht reden, die Schöpfung als solche mag ich nicht pauschal kritisieren und mit den Resultaten der Evolution, also der Zeit die zwischen Schöpfung und heute vergangen ist, kann man ja sowieso nicht unbedingt zufrieden sein, wenn man darüber nachdenkt.
Nachdenken während des Trainings kann ganz schön anstrengend sein!
Übrigens habe ich den Disney Peter Pan selbstverständlich auf CD und schaue ihn mir mindestens einmal im Jahr an, eher öfter. Deshalb habe ich allerdings kein schlechtes Gewissen.