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Dienstag, 24. Mai 2016

Peter Pan reitet auf einem Drachen ... In der Bilderwelt von Arseniy Lapin.


Ich habe es in anderen Kapiteln schon erwähnt, dass der "Peter Pan"-Film von Walt Disney zu meinen absoluten Lieblingsfilmen zählt, den ich mir auch heute noch immer wieder anschaue. Aber damals, als Kind, identifizierte ich mich mit dem Jungen der fliegen kann. Dass er nicht erwachsen werden wollte registrierte ich nicht.
Heutzutage dreht einem die Psychologie daraus einen Strick, nennt es "Peter Pan Syndrom" und betrachtet es als heilbar. Als ob Fliegenkönnen heilbar wäre! Und erwachsen werden ist es schon gleich gar nicht!!
Ich bin erwachsen geworden, das Leben bestand darauf, aber den Wunsch fliegen zu können habe ich nicht aufgegeben. Ein nicht erwachsener Teil von mir suchte immer die Welt in der das möglich ist. Jetzt habe ich sie gefunden: in den Bildern von Arselap! Eine Welt mit Drachen, Einhörnern, sprechenden Fischen, beflügelten Pferden, fliehenden Städten und Menschen auf Fahrrädern, Motorrädern, in Autos und Lokomotiven die nichts als Freude am Leben  haben. Eine fantastische Bilderwelt, die unheimlich nah an der Wirklichkeit liegt, mit ihr verwoben ist und den Betrachter einbezieht, so dass er auf einem Drachen oder Flügelpferd reiten kann ohne den Boden zu verlassen und ohne abzustürzen.
Kommt mit in die wunderbare Welt von Arseniy Lapin!


















































Ich habe mich gern auf diese Welt eingelassen, die uns bei Tag und Nacht inmitten der Milchstraße zeigt, umflirrt von Sternen, Kometen, Monden und Sonnen. So nah ist man dem unendlichen Universum sonst nirgendwo, sich dessen so bewusst und fühlt sich gerade deshalb auf der Erde so beheimatet. Jedes Bild sagt mir: Willkommen im Leben. Darum umgebe ich mich gern mit diesem vielfältigen Kosmos, betrachte mich als ein Teil der Fantasie des Künstlers und wünsche seinen Bildern viele abenteuerbereite Betrachter. Man kann ihn übrigens googeln. Arseniy Lapin.


Dienstag, 26. Januar 2016

Der Dattelkern - "Ein unerwarteter Todesfall" - (eine Kurzgeschichte von gelang)




"Nach dem Abendessen, es gab leichte Kost, sagte er zu mir: 
`Ich gehe noch einmal kurz um den Block.´ setzte seinen Hut auf und ging. 
Ich machte den Abwasch, es war nicht viel, wie gesagt, es gab nichts aufwändiges, sah mir die Nachrichten an und ging zu Bett. Es war nach 20:15 Uhr!"
...
"Am nächsten morgen fand ich ihn dann auf dem Küchenboden! Den Hut hatte er noch auf ..."





























"Er sah friedlich aus, als wäre er nur eingeschlafen. 
Aber ich wusste dass er tot war. 
So unschuldig sieht kein Lebender aus, auch nicht im Schlaf. Irgendetwas ist da immer noch, das wie ein Tier lauert. 
Der Traum vom Leben? 
Wahrscheinlich."
...




























"Ich war entsetzt! Denn vom Kopf (mit Hut) her ging er schon in Unschärfe über! Seine Aura hatte den Hut genommen, oder so ähnlich.
... 
`Du must ihn entsorgen.´ dachte ich. Und tat es."




gelang 2016