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Dienstag, 24. Mai 2016

Peter Pan reitet auf einem Drachen ... In der Bilderwelt von Arseniy Lapin.


Ich habe es in anderen Kapiteln schon erwähnt, dass der "Peter Pan"-Film von Walt Disney zu meinen absoluten Lieblingsfilmen zählt, den ich mir auch heute noch immer wieder anschaue. Aber damals, als Kind, identifizierte ich mich mit dem Jungen der fliegen kann. Dass er nicht erwachsen werden wollte registrierte ich nicht.
Heutzutage dreht einem die Psychologie daraus einen Strick, nennt es "Peter Pan Syndrom" und betrachtet es als heilbar. Als ob Fliegenkönnen heilbar wäre! Und erwachsen werden ist es schon gleich gar nicht!!
Ich bin erwachsen geworden, das Leben bestand darauf, aber den Wunsch fliegen zu können habe ich nicht aufgegeben. Ein nicht erwachsener Teil von mir suchte immer die Welt in der das möglich ist. Jetzt habe ich sie gefunden: in den Bildern von Arselap! Eine Welt mit Drachen, Einhörnern, sprechenden Fischen, beflügelten Pferden, fliehenden Städten und Menschen auf Fahrrädern, Motorrädern, in Autos und Lokomotiven die nichts als Freude am Leben  haben. Eine fantastische Bilderwelt, die unheimlich nah an der Wirklichkeit liegt, mit ihr verwoben ist und den Betrachter einbezieht, so dass er auf einem Drachen oder Flügelpferd reiten kann ohne den Boden zu verlassen und ohne abzustürzen.
Kommt mit in die wunderbare Welt von Arseniy Lapin!


















































Ich habe mich gern auf diese Welt eingelassen, die uns bei Tag und Nacht inmitten der Milchstraße zeigt, umflirrt von Sternen, Kometen, Monden und Sonnen. So nah ist man dem unendlichen Universum sonst nirgendwo, sich dessen so bewusst und fühlt sich gerade deshalb auf der Erde so beheimatet. Jedes Bild sagt mir: Willkommen im Leben. Darum umgebe ich mich gern mit diesem vielfältigen Kosmos, betrachte mich als ein Teil der Fantasie des Künstlers und wünsche seinen Bildern viele abenteuerbereite Betrachter. Man kann ihn übrigens googeln. Arseniy Lapin.


Mittwoch, 22. Oktober 2014

Ein kurzer Nachruf für eine Wespe


Es ist wohl nicht mehr zu leugnen: Mathilda ist tot! Schon seit mehreren Tagen fiel mir ihr Ausbleiben vor meinem Fenster zum Hof auf. Allerdings wollte ich die Hoffnung, dass es nur ein vorübergehendes Phänomen ist nicht aufgeben. Nach dem Sturm von gestern Abend und dem Temperatursturz auf 7,5°C heute am Morgen, ist das Schicksal "meiner" Wespen endgültig besiegelt.
Mathilda habe ich sie genannt, alle die im Lauf der Monate zu der von mir für sie eingerichteten   Futterstelle aus Zuckersirup schwirrten. Wenn ich es recht überlege, dann habe ich sie, bedingt durch meine Augenprobleme, wohl stundenlang beobachtet und, ich gebe es zu, mich mit ihnen unterhalten, wobei es wohl eher ein Monolog war, der Fragen und Antworten beinhaltete. Es kam nie zu einem Streit!























































































Leb wohl Mathilda. Du hast Deine Pflicht erfüllt. Wir Menschen wissen nicht, wozu Deine Existenz gut ist, aber sicher fragt ihr Wespen euch auch, welchen Sinn im Wirken und Weben des Kosmos das Tun des Menschen ergibt. Vielleicht begegnen wir uns ja eines Wimpernschlags wieder? Wir werden uns erkennen! Auf jeden Fall hoffe ich, im nächsten Frühjahr Deine Nachfolgerinnen begrüßen zu dürfen. In diesem Sinne: "À bientôt Mathilda!"