Dienstag, 21. Januar 2014

Manchmal denke ich,

dass nicht der Tod Gottes schlechteste Erfindung ist, sondern das Gewissen. Das Gewissen in Kombination mit der Erinnerung. Natürlich nur das schlechte Gewissen. Nachdem ich  das gedacht hatte, habe ich "Gewissen" gegoogelt, schließlich möchte ich wissen was das Gewissen ist, ehe ich darüber urteile. Wikipedia (ich habe neulich 50 Euro gespendet, also nutze ich es mit gutem Gewissen!) parenthisiert (gibt es dieses Wort im Deutschen? Wenn nicht, sollte man es einführen, es klingt so wissenschaftlich! Es bedeutet: in Klammern setzen, also so: (parenthisiert)) gleich am Anfang (lateinisch conscientia, wörtlich "Mit-Wissen/durch das Wissen") und bringt mich da gleich ins Schleudern. Conscientia? Ist das nicht die "Conscience" in der englischen Sprache und bedeutet das nicht eher "Bewusstsein"? Aber dann lese ich weiter (wird im Allgemeinen als eine besondere Instanz im menschlichen Bewusstsein angesehen) und bin jetzt völlig irritiert. Das ist der Nachteil am Zweisprachig sein, man betrachtet die Worte nicht nur aus einer Perspektive. 


Also bemühe ich meinen "Webster", der, an der Kofferwaage gewogen, ein Gewicht von 1.9 Kilo (4.2lb) hat (mein iPad Air wiegt gerade mal 478 Gramm und da ist alles Wissen der Welt drin!) obwohl mir schon eingefallen ist, dass man im Englischen ja auch zum Gewissen Conscience sagt und auch dort zwischen einer Good oder Bad Conscience unterscheidet. 
Aber ich recherchiere nun mal gern, also:



























Zerknirscht stelle ich fest, dass ich Conscience mit Conscious verwechselt habe. Na ja,  mein Englisch ist, nach ca. 50 Jahren! etwas eingerostet, da kann einem, im Eifer der rotierenden Gedanken, so ein Fehlerchen schon mal unterlaufen. Genau genommen müsste ich aber deswegen ein schlechtes Gewissenchen haben.
(Der "Webster" ist übrigens 5.5 cm dick, das iPad Air 7.5 mm dünn!)
Wie dem auch sein, zurück zum düsteren Anfang: Tod, Gewissen und Erinnerung. Ich bin der Meinung, dass ohne Erinnerung das Gewissen nicht funktionieren kann. Ist das wissenschaftlich untersucht und belegt? Oder ist das so offensichtlich, dass man keinen Gedanken daran verschwenden sollte? 
Eigentlich müsste ich jetzt wieder recherchieren, aber heute ist Kieser angesagt und ich bin schon spät dran. Also dann, bis später!










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