Laub fällt und Barometertendenz,
Friedhöfe gewinnen erneut Prominenz,
der Gräber stummes Mahnen
lässt den Winter ahnen.
Morgennebel und Drachen steigen
in die Wälder tritt das große Schweigen,
das, auch vom Eichelhäher erschreckt
kein Echo mehr erweckt.
In den kahlen Bäumen steht
Sonnenlicht, ein letztes Gebet:
"Herr, behüte den Samen
auch diesen Winter, Amen"
gelang 1966
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