Beim Verlassen des Hauses
beschlägt milder Dunst die Sinne.
Im Eibengezweig lärmen Vögel
schon nicht mehr winterlaut.
Dann wölbt sich
die vielversprechende Einsamkeit
der unbestellten Gärten zum Horizont.
Wie Lerchengesang wärmt die Sonne.
Im Wald steht Ruhe
und blickt starrschweigend geradeaus.
Doch wenn ein toter Zweig fällt,
ein windvergessenes dürres Blatt,
bricht Verzweifeln die Stille
und krallt sich hilflos
in die kalten Schatten.
Alles hält den Atem an.
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