Die schlechte Nachricht zuerst?
Es gibt keine Gute!
Am Freitag hatte ich meinen Termin beim Augenarzt, acht Wochen nach dem letzten Lasern in der Augenklinik.
So viel Zeit muss sein, um beurteilen zu können, ob der Eingriff erfolgreich war. Na schön, ich gebe zu, dass ich zumindest die gute Nachricht bekam, dass ich weiterhin keine Augentropfen anwenden muss. Ich hatte ja das Alphagan abgesetzt, nachdem die Nebenwirkungen unerträglich wurden. Mein Augeninnendruck war 16/16, also optimal für einen alten Knacker wie mich!
Es gibt einen alten amerikanischen Schlager: "Little things mean a lot" (Ist bestimmt auf YouTube.) Dem stimme ich zu, auch wenn er nichts mit meinen Augen zu tun hat.
Es gibt einen alten amerikanischen Schlager: "Little things mean a lot" (Ist bestimmt auf YouTube.) Dem stimme ich zu, auch wenn er nichts mit meinen Augen zu tun hat.
Am "Zustand meines Sehens" lässt sich nichts mehr ändern, es sei denn, ich wäre gewillt mich noch einer Operation zu unterziehen. In der Iris des linken Auges ist ein Riss, den man, eventuell! nähen könnte, genauso wie die kleineren Perforationen. Aber im oberen Segment ist sie sehr dünn und die Pupille kann sich nie mehr so verengen, dass der Lichteinfall "normal" ist, dass ich also nicht mehr lichtüberempfindlich bin.
Fazit: Ich muss mich daran gewöhnen!
Ich bin Sternzeichen Waage und tendiere dadurch angeblich dazu, jeder Meinung Recht zu geben. Mag sein, aber ich verzichte deshalb nicht automatisch auf meine eigene. Im Gegenteil, ich bin der Waagebalken, der die Gleichgewichtsschalen verankert und darum fest gegründet in mir.
Und ich weiß, dass an mir gepfuscht wurde!
Als ich mich auf die Eingriffe an meinen Augen einließ, tat ich dies mit allen Konsequenzen und unterschrieb die entsprechenden Papiere bedenkenlos, ohne mir eine Kopie des Unterschriebenen aushändigen zu lassen.
Ich hatte volles Vertrauen!
Das war falsch. Ich hätte mir eine Kopie ausdrucken lassen müssen, um zu erfahren, was alles auf mich zukommen kann. Dann hätte ich das alles lesen müssen und mich entscheiden ...
Andererseits dachte ich: Der Eingriff muss ja sein und die Ärzte werden schon wissen was sie tun.
Andererseits dachte ich: Der Eingriff muss ja sein und die Ärzte werden schon wissen was sie tun.
Vater vergib ihnen, denn ihr Wissen ist sehr begrenzt! Und sie sollten dementsprechend handeln.
Das wurde mir nach dem Schnitt durch das Auge bewusst, als der junge Chirurg entsetzt sagte: "Was ist denn das?!" Und nach einer Pause: "Das ist eine Katastrophe!" (Ich habe das schon in einem anderen Kapitel geschildert, erwähne es hier aber noch einmal, weil mir bewusst geworden ist, dass dieser junge Chirurg keine Ahnung hatte, dass so etwas wie das Loslösen der Regenbogenhaut passieren kann.) Den Rest kann man in dem anderen Kapitel nachlesen.
Ich denke, dass dieser "Vorfall", das Loslösen der Iris, so selten vorkommt (es wurde mir ja auch bestätigt), dass die Ausbildung in dieser Hinsicht vernachlässigt, und so wie ich es erlebt habe, gar nicht darauf hingewiesen wird.
"Was ist denn das?!" fragt niemand der weiß, dass das passieren kann.
Ich will hier nicht wiederholen, was ich an anderen Stellen schon geschrieben habe, aber eines möchte ich doch noch einmal fragen: Waren die Operationen für Grauen Star überhaupt notwendig?
Ich konnte in die Ferne einwandfrei sehen! Außer im Nahbereich. Ich brauchte eine Lesebrille, und da genügte sogar schon eine von ALDI.
Dann kommt die Diagnose "Katarakt" und man liefert sich aus. Um die Untersuchung machen zu lassen, bezahlte ich sogar 20€, die Krankenkassen übernehmen das nicht.
Dabei war mein Problem doch "Glaukom"! Grüner Star! Hier besteht die Gefahr des Erblindens, weil der Sehnerv irreparabel geschädigt wird, wenn der Augeninnendruck zu hoch ist. ... Bitte lest die Kapitel, die zu diesem ganzen Schlamassel geführt haben!
Hier muss ich aber doch noch sagen, dass der Glaukomanfall, der mich ein Viertel des Gesichtsfeldes im rechten Auge unwiederbringlich gekostet hat, wahrscheinlich verhindert werden können hätte, wenn man das Auge, das überhöhten Innendruck aufwies, punktiert hätte.?
Wie dem auch sei: vorbei ist vorbei.
Mein Rat an alle die zum Augenarzt gehen ist nun:
Holt euch eine zweite Meinung ein!
Grauer Star ist erst ein Problem, wenn man mit Brillen nichts mehr regulieren kann. Es wird jetzt zwar Reklame für Laser Operationen gemacht, aber die bezahlt keine Krankenkasse.
Eine Lese-Brille kostet, z. B. bei ALDI; unter 5 €uro ...
Eine Lese-Brille kostet, z. B. bei ALDI; unter 5 €uro ...
Ich habe bereut, dass ich diese Operationen über mich ergehen ließ, aber:
Die Reue kommt zu spät,
wo Vorsicht missachtet wurde.
wo Vorsicht missachtet wurde.

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