Die Frage ist berechtigt, denn selbst wenn die Hoffnung tot ist, lebt ja der Mensch noch der sie hatte. Heute starb eine meiner Hoffnungen. Es war nur eine kleine, oder, wie man wohl eher sagt, eine geringe. Aber wenn sie gestorben ist, kann sich die Meinung über ihre Größe leicht ändern und die Enttäuschung über ihr nicht mehr Vorhandensein ist proportional um so größer. So wird aus einer kleinen Hoffnung eine große Enttäuschung.
Vielleicht erinnert sich der ein oder die andere noch daran, dass ich an einem essentiellen Tremor leide der den ganzen Körper betrifft: mein Kopf wackelt, meine Hände und Beine zittern und auch mein Atem geht nicht gleichmäßig sondern in kleinen, spitzigen Wellen, wie die des Herzschlags auf dem Bildschirm über dem Bett eines Patienten auf der Intensivstation. Das sieht man Gottseidank nicht, das fühle ich nur. Aber das Sichtbare, das was die Menschen wahrnehmen, das verunsichert mich ... Na ja, ich habe in anderen Kapiteln schon davon berichtet.
Nachdem bei meinem letzten Besuch beim Neurologen meine Frage, ob es inzwischen neue und wirksame Medikamente für diese Nervenstörung gäbe, negativ beantwortet wurde, mein Tremor aber inzwischen so lästig ist, dass ich nicht einmal mehr die Buchstaben der Tastatur auf Anhieb richtig treffe, entschloss ich mich, dem Mittel das zwar beim ersten Versuch keine Wirkung zeigte, aber auch keine Nebenwirkungen zu haben schien, noch eine zweite Chance zu geben. Es könnte ja sein, dass es diesmal wirk, dachte ich.
Die geringe Hoffnung war geboren.
Das Medikament heißt TREMARIT.
Da es mir der Neurologe schon verschrieben hatte und der Bericht dem Hausarzt vorliegt, konnte ich mir den Gang zum Neurologen sparen und gleich zum Hausarzt gehen, um mir ein Rezept ausstellen zu lassen. Nur um sicher zu gehen, dass ich den Namen richtig im Gedächtnis habe, googelte ich danach. Alles war richtig bis auf den letzten Buchstaben. Ich hatte TREMARIL eingegeben. Wie gut dass Google alles besser weiß! Und so erfuhr ich:
So erlebte ich den Tod einer Hoffnung ganz bewusst!
Da sich alle anderen in Frage kommenden Mittel auch nach längerer Anwendung als wirkungslos erwiesen haben, sehe ich der Geburt einer neuen Hoffnung auf diesem Gebiet mit Spannung und Ungeduld entgegen.
Vielleicht erinnert sich der ein oder die andere noch daran, dass ich an einem essentiellen Tremor leide der den ganzen Körper betrifft: mein Kopf wackelt, meine Hände und Beine zittern und auch mein Atem geht nicht gleichmäßig sondern in kleinen, spitzigen Wellen, wie die des Herzschlags auf dem Bildschirm über dem Bett eines Patienten auf der Intensivstation. Das sieht man Gottseidank nicht, das fühle ich nur. Aber das Sichtbare, das was die Menschen wahrnehmen, das verunsichert mich ... Na ja, ich habe in anderen Kapiteln schon davon berichtet.
Nachdem bei meinem letzten Besuch beim Neurologen meine Frage, ob es inzwischen neue und wirksame Medikamente für diese Nervenstörung gäbe, negativ beantwortet wurde, mein Tremor aber inzwischen so lästig ist, dass ich nicht einmal mehr die Buchstaben der Tastatur auf Anhieb richtig treffe, entschloss ich mich, dem Mittel das zwar beim ersten Versuch keine Wirkung zeigte, aber auch keine Nebenwirkungen zu haben schien, noch eine zweite Chance zu geben. Es könnte ja sein, dass es diesmal wirk, dachte ich.
Die geringe Hoffnung war geboren.
Das Medikament heißt TREMARIT.
Da es mir der Neurologe schon verschrieben hatte und der Bericht dem Hausarzt vorliegt, konnte ich mir den Gang zum Neurologen sparen und gleich zum Hausarzt gehen, um mir ein Rezept ausstellen zu lassen. Nur um sicher zu gehen, dass ich den Namen richtig im Gedächtnis habe, googelte ich danach. Alles war richtig bis auf den letzten Buchstaben. Ich hatte TREMARIL eingegeben. Wie gut dass Google alles besser weiß! Und so erfuhr ich:
So erlebte ich den Tod einer Hoffnung ganz bewusst!
Da sich alle anderen in Frage kommenden Mittel auch nach längerer Anwendung als wirkungslos erwiesen haben, sehe ich der Geburt einer neuen Hoffnung auf diesem Gebiet mit Spannung und Ungeduld entgegen.
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