Freitag, 12. September 2014

Augenfrust, ein kurzer Befindlichkeitsbericht


Heute ist ein Regentag und jetzt weiß ich, dass ein so massiv operiertes Auge wie mein linkes, auf Witterungsumschläge so empfindlich reagiert, wie ein geheilter Knochenbruch. Es schmerzt bei jedem Lidschlag, bei jeder Blickbewegung als befände es sich in einer Obstpresse. Außerdem ist es noch lichtempfindlicher als an Sonnentagen. Ich sitze also jetzt vor meinem PC und trage die Sonnenbrille.



Warum tue ich mir das an? Warum lehne ich mich nicht einfach im Stressless-Sessel zurück und schließe die Augen? Weil ich über eine Woche lang beinahe nichts anderes getan habe! Weil ich mich sonst zu Tode langweile! Auch stundenlanges Musikhören kann man nur eine gewisse Zeitlang ertragen!! Fazit: Ich bin der Gefangene meines linken Auges, das mich mit eiserner Faust beherrscht, und versuche einen Ausbruch!!!
Das musste jetzt einfach einmal gesagt werden.

Jetzt wende ich mich wieder der Wespe Mathilda und ihren Arbeitskolleginnen zu, die übrigens, im Gegensatz zu Bienen, auch an Regentagen arbeiten, siehe unten, auf dem roten Tellerchen.


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