Samstag, 12. März 2016

Die Flüchtlingsfrage gestern und heute.

Zwischen Tag und Traum grübelnd, überraschte mich heute ganz unerwartet die Frage, wie viele Menschen wohl noch leben, die sich an die Flüchtlinge von damals erinnern. Damals, am Ende des 2. Weltkriegs, an den sich auch immer weniger Menschen erinnern können, ja, es gibt sogar manche die fragen: "Welcher Krieg?", wenn man ihn nicht mit dem "Zweiten" bezeichnet, damals kamen viele Flüchtlinge nach Deutschland. Es waren Deutsche mit deutscher Kultur und Religion aus fremden Ländern die vor den neuen Regimen in ihrer neuen Heimat flohen, weil sie Angst hatten, dass man an ihnen die Gräueltaten der Deutschen vergelten würde. Sie kamen nach Deutschland voll Hoffnung ... und sie waren nicht willkommen! Jede/r die/der etwas anderes behauptet lügt sich selber in die Tasche! Nicht einmal wir "Evakuierten", die aus den zerbombten Städten in ländliche Gegenden umgesiedelt wurden, oft nur ein paar Kilometer entfernt, wurden mit offenen Armen empfangen, sondern standen vor verschlossenen Türen. Plötzlich prallten zwei verschiedene Religionen aufeinander, die sich vorher aus dem Weg gegangen waren: Evangelisch und Katholisch. Teilen war nicht selbstverständlich, es musste erlernt werden, manchmal auch erzwungen, speziell wenn es um Wohnraum ging.
Damals entstand das Schimpfwort: "Flüchtling"! Und noch Jahrzehnte nach dem "Wirtschaftswunder" bestritten die "Einheimischen" vehement, dass die "Flüchtlinge" einen wesentlichen Beitrag zum Wiederaufbau Deutschlands beigetragen hätten.
Alle die das erlebten wissen das und haben auch heute noch einen bitteren Geschmack im Mund. Geschichte die man erlebt hat lässt sich nicht einfach hinunterschlucken.
Frau Merkel hat das nicht erlebt. Sie "flüchtete" aus dem Osten Deutschlands in den Westen zu einer Zeit, als man diese Flüchtenden hier als Helden feierte. Sie wurden mit offenen Armen empfangen und mussten nichts entbehren. Diese "Flüchtlingskultur" versucht sie nun auf die Flut von Menschen anzuwenden, die aus anderen, fremden Kulturen nach Deutschland strömen. Menschen für die "Deutsch" ein Fremdwort ist. Das ist als würden die Landtiere ins Wasser fliehen und versuchen sofort bei den Fischen zu leben. Es bedarf jahrtausende währende Evolution bevor das endlich möglich wird! Auch heute gibt es noch Millionen Menschen die nach "dem Krieg"  nach Deutschland flohen und die noch immer "Flüchtlinge" sind, auch ihre Kinder und Kindeskinder. Bewusstsein lässt sich vom Staat steuern und manipulieren, Erinnerung nicht. Wer der Erinnerung den Mund verbietet aus Angst vor der Zukunft hat nichts aus der Vergangenheit gelernt und wird auch nichts aus der Gegenwart lernen.
Frau Merkel ist in Deutschland angekommen, ihr Verstand leider nicht. Jetzt versucht sie zurück aufs Land zu gelangen, weil ihr das Wasser bis zum Hals steht. Ist sie willkommen?


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