Donnerstag, 20. März 2014

Alles für die Katz



Katzen sind Menschenkenner, daran kann kein Zweifel bestehen. Wen Katzen nicht mögen, die/den lassen sie es wissen, sei es auch nur mit "zuscharren", wie sie es mit ihren Exkrementen machen. Ein Hund liebt jede/n die/der, … (Ach leck mich doch, diese Geschlechtertrennung geht mir auf den Sack! Ich schreibe wie früher, als die deutsche Sprache noch Sinn ergab, ohne dass man mit dem Holzhammer draufschlug!) jeden der ihn liebt, oder auch nur nicht mit den Füßen auf ihn eintritt, und sogar da sind Hunde völlig charakterlos und kriechen schwanzwedelnd zu Kreuze, in der Hoffnung, dass sie wieder in Gnade aufgenommen werden. Sie können nichts dafür, es ist ihre Natur. Ich liebe Hunde, aber ich kenne die Unterschiede.
Katzen wedeln nicht mit dem Schwanz, sie peitschen damit. Das bedeutet dann meist nichts Gutes, zumindest signalisiert es miese Laune, wenn nicht gar Wut, oder sie sind auf der Pirsch. Dann sollte man ihnen mit noch mehr Respekt begegnen, als sie ohnehin erwarten. Wen Katzen mögen, den lassen sie es wissen, indem sie Audienzen gewähren. Aufdrängen sollte man sich ihnen nicht, das fördert nur ihre Abneigung. Am besten betrachtet man sie als ein Teil vom Selbst, so wie sie die Menschen betrachten. Genug der Einführung.
Ich werde hier also von drei Katzen … Katern geduldet. 
Falco ist der Dienstälteste und auch der mit der größten Vorsicht zu genießende. Er hatte eine traumatische Kindheit, na ja, eher ein traumatisierendes Erlebnis in seinen ganz, ganz jungen Tagen. Er wurde, erst ein paar Wochen alt, in eine Plastiktüte gesteckt und in einen Straßengraben "entsorgt". Seine Schrei klangen wie die eines Falken hoch am Himmel. Deshalb bekam er von seinen Findern den zu ihm passenden Namen.




























Falco mag Menschen, aber er hält sie auf Distanz. Wenn er Zuneigung wünscht, dann lässt er mit sich schmusen, aber Vorsicht! Seine Stimmung  kann ganz schnell kippen und dann kratzt und beißt er blitzschnell zu, nicht um zu töten, aber um zu verletzen. Ich nehme an, dass er die Plastiktüte immer noch nicht verziehen hat, auch wenn nicht wir es waren, die ihn hineinsteckten, sondern ihn daraus befreiten. Er ist 14 Jahre alt. Und er hat Freigang. 
Im Gegensatz zu diesen Beiden.




























Samir, der hauptsächlich weiße, und Tamino, der überwiegend Rote, sind Orientalische Kurzhaar, Brüder, noch nicht ganz ein Jahr alt und seeeeeehr lebhaft. Und sie dürfen, noch, nicht aus dem Haus. Da kommt es dann vor, dass die Kaffeemaschine zerlegt wird …




























Na ja, nicht ganz und nicht irreparabel. 
Und die Täter versuchen sich im Bad zu verstecken …




























Das müssen sie noch üben!
Auf jeden Fall dachte ich, dass sie wenigstens ein bisschen Freiheit haben sollen, bis der Garten zu ihrem Revier gemacht ist, und habe einen "Balkon" für sie konstruiert. Eigentlich bin ich ja nicht sooo der Handwerker, aber ich denke, dass das Resultat meiner Tätigkeit gar nicht schlecht geworden ist. Und am Küchenfenster habe ich dann auch noch ein Gitter angebracht. 










































Manchmal muss man ja doch lüften, zumindest wenn man Rosenkohl kocht, wie ich heute. Mit Spätzle und Käsestreifen. Schmeckt gut, riecht aber streng.




























Also nicht alles für die Katz.



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